Erbliche Bewegungsstörungen

Einige Bewegungskrankheiten haben ihre Ursache in Veränderungen von Genen, die über verschiedene, zum Teil noch unbekannte Mechanismen an der regulären Funktion des Gehirns beteiligt sind. Diese Erkrankungen bezeichnet man als erbliche Bewegungsstörungen. Häufig finden sich bei Verwandten der Betroffenen ähnliche Symptome. In diese Gruppe gehört zum Beispiel die Huntington-Krankheit (Chorea Huntington), deren Merkmal im Krankheitsverlauf zunehmend unwillkürliche Überbewegungen (Hyperkinesen, Chorea) sind. Die Chorea Huntington wie auch einige Parkinson- (PARK2, PARK 6 u.a.) und Dystonie- (DYT1) sowie Ataxie-Formen (Friedreich-Ataxie, Spinocerebelläre Ataxie; SCA 1,2,3,6 u.a.) können heute über einen Gentest im Blut nachgewiesen werden. Oft ist eine Beratung über das mögliche Erkrankungsrisiko von Familienangehörigen und von Nachkommen der Betroffenen sinnvoll

Nützliche Links

Deutsches Netzwerk für erbliche Bewegungsstörungen (GeNeMove)

Deutsche Heredo-Ataxie Gesellschaft e.V.